taking away the horses

Taking away
Taking away

Taking away the horses from the government
Signed: Horse feeding minou rioteers
Serie von 2 Fine Art Prints, gestrickter Schriftzug, 2018-20

Text ein-| ausblenden

“Warum also koennte es politisch interessant sein, ueber Sexuali­taet und sexuelle Dissidenz in raeumlichen Begriffen nachzudenken?“, fragt Matthias Haase in seiner Einleitung “The Places That We Love Best“ zu “Outside – Die Politik Queerer Raeume“ und verfolgt dabei nicht die Notwendigkeit der Sichtbarmachung von praekarisierten oder subkulturellen Strukturen. Vielmehr beschreibt er die Vorgehensweise “liberaler Demokratien“, Raeume zu sexualisieren, Sexualitaet zur gleichen Zeit auf private Raeume zu verweisen und die “liberale Erfindung des Privaten“ mit der biopolitischen Regulierung der Koerper zu desavouieren. Gegenlaeufig zu dieser Skizzierung von sich verschaerfenden Kontrollmechanismen kann sich queeres naechtliches Treiben – sofern es an ermoeglichende Raumkonstellationen gekoppelt ist –, als produktive Orte entwerfen, dem Definiert-Werden entgleiten und Fragen nachgehen: Wodurch wird in welchem Kontext wem, was moeglich gemacht? Wem nuetzt ein Ablauf/eine Handlung und wie?

 

Let‘s go outside ... Give me the night
Daemmerung und Dunkelheit entsprechen Zonen, die bislang den hegemonialen Regulierungs-Diskursen bedingt folgen. Horse feeding minou rioteers uebernehmen die Handlungsmacht waehrend der Daemmerung und fangen die Pferde der politischen Buehnen ein. Go for it, horse feeding minou rioteers!

 

Aufnahmen: Baukontainer vor dem Parlament

[collapse]

Taking Schriftzug

gestrickter Titel, Ausschnitt