magnete

Magnete
Serie von Objekten, Magnete mit Abbildungen von Sehenswuerdigkeiten,
eingenaeht in Fahrkarten, 2010

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Das Einnähen von Gegenständen in Fahrkarten oder Kaugummipapier entzieht dem Gegenstand seine eigentliche Zuschreibung – da nicht mehr gänzlich sichtbar – und erzeugt durch die Wiederholung seines Umrisses einerseits ein Bild von seiner früheren Zuordenbarkeit und andererseits, mittels der in der Wiederholung innewohnenenden Verschiebung der Bedeutung, eine veränderte Identität – eine Reproduktion der Reproduktion mit abgewandelter Funktion: Magnete mit Abbildungen von Sehenswürdigkeiten Bratislavas, eingenäht in Fahrkarten. Gleichzeitig können Sehenswürdigkeiten als Durch- und/oder Übergangsorte gelesen werden, deren räumliche Bedeutungen aufgrund des Wechsels an Personen, die jene Orte aufsuchen, einer ständigen Überschreibung unterzogen werden.

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