Raeume dazwischen – Cruising Area
Linz, Wien, Belgrad
C-Prints, 2013
Der Titel »Raeume dazwischen – Cruising Area« stellt den Rahmen für das scheinbar außerhalb Liegende. Gleichzeitig befinden sich die bezeichneten Konfigurationen – dazwischen liegende Raumkonstellationen – innerhalb und außerhalb des Dargestellten: außerhalb durch seine Nicht-Bildlichkeit und die daran gekoppelten Bedingungen der Produktion, wie Macht/Blick und Konstitution von Raeumen; sowie innerhalb durch das Wirken der genannten Kriterien auf Bildinhalte.
»Raeume dazwischen« kann als Metapher für etwas »nicht Definiertes« gelesen werden, selbst wenn der sichtbare Inhalt des Bildes durch die Abbildung festgelegt werden kann. Weder gibt es eine Definition fuer den Raum, dessen konstituierende Elemente, noch eine konkrete Angabe ueber das »Dazwischen«. Einzig die Abbildungen von bestimmten Orten in bestimmten Staedten verweisen auf Teile eines architektonischen Raumgefueges.
Bewegung durch den Raum wird Teil der Raumproduktion selbst. Vielleicht beruehren sich Raeume an einem Dazwischen, das außerhalb liegt, aber aufgrund der Existenz von definierten Systemen moeglich wird.